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Vier Bands, vier Länder, vier mal Old School
Montag, 03 Juli 2006

Old-School im Bistum

Vier Bands aus vier Ländern, die alle mehr oder weniger die Old-School-Schiene fahren, spielten am 6. Mai in Münster im Triptychon. Für dieses Line-Up kann man auch schon mal den nicht allzu weiten Weg vom Ruhrpott in die Hauptstadt der Fahrradfahrer und Müslifresser auf sich nehmen. Auf der alternativen Partymeile der Stadt, dem Hawerkamp, welcher sich gleich neben der Halle Münsterland befindet, fand in der Sputnikhalle die Show statt. Neben der Sputnikhalle gibt es dort auch das Triptychon, den Club Favela und das Fusion. 
Beim Auftritt von The Dead war noch nicht viel los. In der Halle, die für mehrere hundert Leute Platzbot, standen nur eine handvoll Zuhörer herum. Aufgrund des schönen Wetters verpassten freiwillig oder unfreiwillig viele den Auftritt von den Münsteraner Lokalmatadoren. Zudem bestand die einzige Beleuchtung vor der Bühne aus spärlich von draußen einfallenden Sonnenstrahlen. Der Sound war ein einziger Brei. The Dead schafften es nicht, zu überzeugen. Aber miserabler Sound, furchtbare Beleuchtung und ein Publikum, das lieber in der Sonne lag, sind nicht die idealen Umstände für einen Auftritt. 

Nach recht kurzer Pause betraten die Finnen von Endstand die Bühne und legten eine ziemlich gute Vorstellung hin. Die neuen Lieder von der kürzlich erschienenen CD „The Time Is Now“ konnten ebenso landen wie bereits bekannte Nummern, wie zum Beispiel „Bridges Burned“. Zudem kommen die Skandinavier um Shouter Janne sehr sympathisch und energiegeladen rüber. Jedoch gelang es auch ihnen nicht, den Funken aufs Publikum überspringen zu lassen. Ein bisschen schade für die Band, aber schließlich warteten ja noch Raised Fist und Comeback Kid auf die langsam größer werdende Crowd. Auf jeden Fall hatte ihr Auftritt Appetit auf den Rest gemacht. 

Ultraschnelles Old-School-Geknüppel


Also schnell was zu trinken geholt und zurück vor die Bühne, denn jetzt sollte es richtig interessant werden. Zugegeben, es kann einige Zeit dauern bis man erkennt, wie cool das 2000er Release „Ignoring The Guidelines“ von den Schweden Raised Fist ist. Dann scheppert es aber ordentlich. Nach längerer Pause ist das neue Album „Sound Of The Republic“ das erste seit vier Jahren. Daher konnten Zuschauer durchaus skeptisch sein, was die Band abliefern würde. Schon beim Intro begann es leicht zu kribbeln. Mit den ersten Tönen ihres Gemisches aus ultraschnellen Old-School-Geknüppel, langsameren Heavy-Parts und den unverwechselbaren Shouts von Sänger Alle hatten Raised Fist wohl viele als Fan zurückgewonnen. Auch die Leute in der mittlerweile sehr gut gefüllten Halle gingen vom ersten Lied an sehr gut mit. Die Aufforderungen von Alle a lá „Fickt die Bude kaputt“, taten ihr übriges dazu. Nur die Idee eines Circle Pits war in der Sputnikhalle schwer zu realisieren, da es wenige Meter von der Bühne entfernt eine kleine Stufe gibt, die für einen Massensturz sorgte, der jedoch keine schlimmeren Folgen hatte. Als Zugabe gab es noch das Gorilla Biscuits-Cover „New Direction“ und den Hit „Breaking Me Up (beide von „Ignoring The Guidelines“), die den allseits gelungenen Gig abrundeten. 

Skeptisch vor der Show  

Wie bei Raised Fist, gab es bei Comeback Kid ebenfalls Anlass zur Skepsis in Bezug auf die bevorstehende Show. Der Grund: Vor kurzer Zeit gab es einen bandinternen Wechsel am Mikrofon. Aber auch hier waren die Sorgen unbegründet. Zwar wirkte der vormalige Gitarrist und neue Sänger Andrew Neufeld noch nicht hundert Prozent sicher auf der Bühne, aber er passte mühelos in die Fußstapfen seines Vorgängers. Im Vergleich mit dem Auftritt im November letzten Jahres in der Matrix Bochum, schaffte es die Formation in diesem Jahr wieder, die gleiche Leistung zu bringen. Sehr geil natürlich, wenn die ganze Halle mitsingt, wie beispielsweise bei „Partners In Crime“. Die Setlist ließ nichts zu wünschen übrig, wobei die Band ja noch nicht so viel zum Auswählen hat. Absoluter Kracher: „Wake The Dead“ und „My Other Side“ waren der gelungene Abschluss des Sets.

Autor:Tobias Hermanns

 

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