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Spring Mosh 2K6 *Pictures*
Sonntag, 23 April 2006

Ruhrpott Mosh wie er leibt und lebt


 Früher waren regelmäßig Konzerte im AZ in Mülheim. Heute sind Hardcore-Shows dort eher die Seltenheit geworden, aber mit dem Spring Mosh kehrte wieder der Flair zurück, den die Hardcore-Kids damals fast jede Woche dort erleben durften.

Enemy Ground aus den Niederlanden waren der eigentliche Headliner auf der Show. Sie waren zwar die vorletzte Band vor dem Headliner Clobberin Time, aber mit Songs wie „Fallen Empire“, „Worst Nightmare“ oder „Lifeless and clam“ brachten sie den Pit zum Kochen. Sie waren definitiv die überzeugendste Band an diesem Abend. Die Reaktionen im Publikum stimmten diesem Eindruck zu. Denn sie waren nicht nur musikalisch einwandfrei, sondern brachten auch enorme Bewegung ins Publikum.

Es schien fast so, als ob die meisten Konzertbesucher nur wegen Enemy Ground ins AZ gekommen sind, weil bei Clobberin Time nur noch wenig mehr als eine Handvoll Leute anwesend waren. Eine der besten Shows von Clobberin Time war es auf keinen Fall. Aber frustrierend ist es schon, als Headliner auf dem Flyer angekündigt zu werden, dann aber bemerken zu müssen, dass sich fast alle Besucher auf den Heimweg gemacht hatten, bevor die Show losging. Da kann keiner erwarten, dass die Jungs noch mit vollem Elan spielen.

 Gutes Mittelfeld

From My Hands, deren Sänger Thomas Clemens die Show organisiert hat und Embraced By Hatered bildeten einen guten Mittelteil der Show.

Einige überraschende Neuigkeiten hatten From My Hands zu berichten. Ihr Gittarist Jonas beginnt bald ein Studium in den Niederlanden und muss daher die Band verlassen. Der neue Mann an der Gittarre, Patrick, konnte dann noch bei den letzten drei Songs sein Können zeigen. Ab dem Song „Vendetta“ tauschte Jonas den Platz auf der Bühne mit seinem Nachfolger. Am Schlagzeug fand auch ein Wechsel statt. Während des Auftritts von From My Hands kam das erste Mal richtig Bewegung ins Publikum. Mit dem Aufruf „haut euch die Köpfe ein“, versuchte Sänger Norman Menz das Publikum noch mal richtig anzuheizen. Unter der impulsiven Bühnen-Performance krachte die Bühne beinahe zusammen.

Ein Wunder, dass sie den Auftritt von Embraced By Hatered noch überlebte. Denn ihre Show war schlechthin der Hammer. Ohne Setlist, also perfekt auf einander eingespielt, malträtierten sie ihre Instrumente, zerfetzten ihre Stimmbänder, und das Publikum tat es ihnen gleich – sie moshten einfach alles kaputt. Ohne Zweifel eine gelungene Show mit einem Sound, der durch Mark und Bein ging.

Schicksal eines Openers


 Tears of Blood und Ragefield hatten den schweren Stand eines Openers auf dem Spring Mosh. „Die Leute wollten Beatdown hören“, war nach Meinung des Sängers Marius Wegner der Grund für den schlechten Auftritt von Ragefield. Zwar ist nicht klar, ob ihr Auftritt vor einem anderen Publikum auf einer anderen Show besser gewesen wäre, aber nach dem vierten Song hatten sie keinen Bock mehr. Und das sah jeder Zuschauer ihnen sofort an. Nach ein paar Songs spielten sie nur noch vor zwölf Leuten, die es im Raum gehalten hatte.

Ein ähnliches Problem hatten Tears of Blood. „Ich hatte irgendwie keinen Bock mehr, weil das Publikum so ruhig war“, sagte Marcel Kremer nach der Show. Kein Wunder, dass sie keinen Bock mehr hatten, weil bei den genial aggressiven Songs, die Tears Of Blood dem Publikum entgegen schmetterten, sich höchstens ein Windzug rührte. Dem Publikum, dem mit Stücken wie „Secure crown“ oder „One Love, one chance“ nicht richtig einzuheizen ist, kann wirklich nicht geholfen werden. Deshalb mussten die Hardcore-Kids auf den letzten Track „Last Scream“ verzichten. Also, auf der nächsten Show von Tears of Blood sollte das Publikum mal zeigen, wie richtig gemosht wird in einem Hardcore Pit. Denn genau das haben die vier Jungs mit ihrem wunderbar brutalen Sound verdient und nichts anderes.

Insgesamt war der Spring Mosh eine typische Ruhrpott Show mit typischen Ruhrpott Bands, die das Publikum kennt und liebt. Sie kennen ihre Songs und haben fleißig mit geshoutet, wenn einer der Sänger sein Mikrofon in die Menge hielt. Eine gute Show, aber auch keine Besonderheit. Trotzdem sollten Leute wie Thomas Clemens öfters Shows organisieren, damit die Hardcore-Szene auf ihre Kosten kommt.









 

Autor:David


 

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