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Ritual - Precious Times
Mittwoch, 13 Dezember 2006

ritual-precioustimesDie "Precious Times" ruft Ritual mit ihrem aktuellen Album aus. Die fünf Jungs aus Recklinghausen sagen von sich selbst, dass sie weder professionelle Musiker sind, noch Poeten - umso ehrlicher ist ihre Scheibe vielleicht gerade deshalb.

Ritual rütteln richtig. Dazu sind sie laut, verzerrt und dröhnen. Dieser "schmutzige" Sound passt zu ihren direkten Themen. Für Julians Vocals wurde ordentlich am Verzerrer gedreht. Das hört sich ungefähr so an, als würde er durch einen alten Volksempfänger (an dessen Alter auch das Artwork der CD erinnert) schreien oder direkt durch die Abflussrohre der Gesellschaft: "You swollow shit, You swollow everything".

Die Texte sind verbittert, aber nicht so düster, dass sie nicht irgendwie jeden berühren könnten, der sich das 21 Minuten lange Werk anhört. So setzt sich die Band mit den alltäglichen Widersprüchen des Lebens  auseinander. In dem Song "Death is certain, Life is not" geht es beispielsweise darum, die Beine in die Hand zu nehmen, um die Welt außerhalb der Routine zu erleben: "Don´t you think it is time?". "Actress, little Actress" handelt von der typischen Arbeiterbiene: "Play dead, receive your mission". Auch sonst wurde auf den Inhalt der Texte besonderen Wert gelegt, die darauf warten, aufmerksam mitgelesen zu werden.

Überraschende Parallelen in harmonischer Hinsicht gibt es im fünften Song "Impressions" zu Empty Vision, die ebenfalls kürzlich ihr Album "The Rise" bei Fields-of-Hope-Records veröffentlichten.
Ansonsten gestaltet sich die Band musikalisch auf das erste Hinhören eher wenig verspielt, was nicht bedeutet, dass ihre Riffs nicht einfallsreich sind.

Die Basis bildet dabei der Old-School-Style, der gekonnt durch viele Brakes, kleine Solos und Taktwechsel von Danny (Guit), Kevin (Bass) und Phillip (Drums) interessant gemacht wird. Auch am Mischpult wurde einiges gedreht, um interessante Intros und Outros zu erzeugen. Singalongs sind auch dabei. Obwohl "Precious Times" bereits im Juni erschien, ist sie auch jetzt zu Weihnachten sehr gut geeignet, um den Tannenbaum flach zu legen und einiges durcheinander zu bringen: "Forget about the rules".

Autor:Robin Rothweiler
Homepage:www.myspace.com/xritualx

 

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