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Evergreen Terrace in Köln
Sonntag, 09 Juli 2006

Spaß und Schweiß mit Evergreen Terrace


 Am 3. Juli versammelten sich einmal mehr Hardcore Jünger im Kölner MTC, um mit Evergreen Terrace aus Florida eine große Party zu feiern. Temperaturen weit über 30 °C machten den kleinen Laden schon früh zu einer finnischen Sauna.

Evergreen Terrace spielten im Zuge ihrer Europa Tournee schon am Sonnabend des Pressure Festivals und konnten ihre Fans schon dort begeistern. Aber in einem kleinen Club kommt jede Bühnenshow dreimal so intensiv rüber. Jedes Lied saß. Bei ihrem Opener „Dogfight“ gab’s die ersten Sing-Alogs, die über den gesamten Auftritt hinweg nicht abrissen. Evergreen Terrace machen aus ihren Auftritten eine Party, aber eben auch eine Show. So kam Sänger Andrew Carey in einem gold funkelnden Tuch umwickelt auf die Bühne. Der kleine Laden ließ das Moshen kaum zu, was aber auch an dem eigenartigen Kölner Tanzstil lag. Während des gesamten Sets war die Stimmung positiv und zu keinem Zeitpunkt übertrieben hart. Highlights im Set waren sicherlich die Covers „Mad World“ und das als Zugabe gespielte Smashing Pumpkins Cover „Zero“. Einziges Manko war eventuell, dass mit nur zwei Liedern, nämlich „No Donnie, these Men are Nihilists“ und „Dear Live Journal“, die beiden ersten Alben nur schwach repräsentiert waren. Aus ihrem aktuellen Album gab es dagegen sieben Lieder zu hören, wie auch das Mosh Highlight „Gerald did what“.

 

Deutscher Metalcore als Warm-up

Zuvor hatte schon die Deutsche Metalcore Kappelle Machinemade God dem Kölner Publikum eingeheizt. Und das, obwohl drei der fünf Mitglieder personell ersetzt werden mussten. Das stark verjüngte Team um Sänger und Frontmann Flow Velten begeisterte nicht sonderlich, dennoch war es ein solider Auftritt, wenn wir bedenken, dass überall auf der Bühne die Noten der einzelnen Lieder verstreut waren. Hymnen wie „Losses to Lessons“ oder „Downpour of Emptiness“ brachten jedoch die Menge vereinzelt zum Ausrasten.

Metalcore ist in aller Munde und genau deswegen sind Machinmade God nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine gute, aber nicht herausstechende Metalcore-Band einer großen Szene. Die Setlist von Machinemade God begann mit einem atmosphärischen und fast orchestralen Intro. Es sollten acht Songs aus ihrem Debut Album „The Infinity Complex“ folgen. Sogar eine kurze Zugabe gab es für das schon gut abgehende Kölner Publikum.

Begabte, junge Metalcore-Band

Erste Band des Abends waren die lokalen Helden von Pitfall. Die junge Band aus dem Raum Heinsberg/Köln wollte ihr erstes Studioalbum vorstellen, dass leider erst am nächsten Tag aus dem Presswerk kommen sollte. Die Gitarristen bewegten sich überwiegend vor der Bühne und nutzten den noch vorhandenen Platz gut aus. Sänger Mario dagegen wirkte recht unsicher und hölzern in seinen Ansagen zwischen Liedern wie „Sacra Pagina“ und „Paralyzed“, was die fehlende Bühnenerfahrung wahrscheinlich erklärt. Insgesamt konnten sie jedoch als Opener überzeugen und ihr letzter Song „Perfect Machinery“ hat zudem Hitpotenzial. Ihr Stil lässt sich einwandfrei in den des Metalcores ansiedeln und so schufen sie sehr gut einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.

Autor:Matthias


 

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