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Hardcore Basics
Was ist Hardcore?
Samstag, 17 Juni 2006
Hardcore entstand als eine Gegenbewegung zum Punk. Zwar entstand Punk ebenfalls aus einer Gegenbewegung, aber der steigende kommerzielle Einfluss auf die Punkmusik Anfang der 1980er Jahre in den USA brachte eine eigenständige Gegenbewegung hervor.

Durch noch schnelleren und aggressiveren Sound distanzierte sich Hardcore von der noch am Rock ’n’ Roll orientierten Punkmusik.

Damit vollzog sich ein klarer Bruch zwischen Hardcore-Punk und dem herkömmlichen Punk der 1980er Jahre. Nicht nur die Musik änderte sich, sondern es entwickelte sich eine komplette neue musikalische Subkultur.

Die auffällige Kleidung und Frisuren des Punk legte die neue Hardcore-Szene ab. Zugehörigkeit zeigten die Mitglieder durch T-Shirts mit Schriftzügen und Symbolen von Bands und anderen Logos, die dem Hardcore zu zuordnen waren. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Politische, gesellschaftliche und soziale Inhalte sowie Aktivitäten haben dabei immer eine große Rolle in der Szene gespielt. So unterschiedlich die Szene im Inneren sein mag, gab es immer drei Grundpfeiler für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft: Antikapitalismus, Antirassismus und Antisexismus. Der negative Leitgedanke des Punk „no future“ kehrte die Hardcore-Szene in „think positive“ um. Damit implizierte die Szene einen konstruktiven und handlungsbereiten Umgang mit diversen Themen und Missständen in der Gesellschaft.

Die kritische Haltung des Hardcore gegenüber der Gesellschaft definiert sich nicht über ein ausschließlich distanziertes und abgrenzendes Verhältnis, sondern über eine aktive Teilnahme, die Veränderung herbeiführen soll.

Bis in die späten 1980er Jahre differenzierte sich Hardcore in verschiedene Spielarten. Ein Prozess, der bis heute nicht abgeschlossen ist und immer neue Stilrichtungen innerhalb der Szene hervorbringt.

Vor allem „do it yourself“ und „Straight Edge“ sind grundlegende Leitgedanken des Hardcore. „Do it yourself“ steht für die Unabhängigkeit und Distanz zur kommerziellen Musikindustrie. Die Plattenlabels der Interpreten in der Szene stammen meistens selbst aus der Szene. Musiker, Produzenten, Hörer und alle anderen am musikalischen Schaffensprozess beteiligten Personen kommen aus der Hardcore-Szene. Damit ist der Versuch unternommen worden, sich noch stärker von einer kommerziellen Plattenindustrie abzugrenzen, welcher aber bis heute nicht konsequent durchgehalten wurde.

Die Philosophie „Straight Edge“ führte die Band „Minor Threat“ ein. Sie riefen ihre Fans auf: „Don't drink, don't smoke, don't fuck! At least you can fucking think!" Die Anhänger dieser Bewegung legen die Bedeutung von „Straight Edge“ verschieden aus. Für die meisten bedeutet sie aber, dass sie sich vegetarisch oder vegan ernähren, auf Alkohol und Tabak, sowie alle anderen Drogen verzichten. Zudem gehört zum „Straight Edge“ die Suche nach moralischen Grundsätzen und Werten, an denen konsequent festgehalten wird. Jede Form von sexuellem Kontakt, der ohne Liebe stattfindet, ist unter Anhängern dieser Ideologie verpönt.

An die Anfänge mit Urgesteinen wie Minor Threat, Black Flag, SSD, 7 Seconds, Bad Brains, Government Issue oder Scream erinnert heute nur noch weniges im Hardcore.

Wie alle anderen Musikrichtungen ist auch Hardcore von einer ständigen Weiterentwicklung begleitet worden. Ursprüngliche Ideale und Werte haben an Bedeutung verloren. Mit der steigenden Popularität von Hardcore-Bands verliert diese Gegenbewegung ihren Charakter als solche. Die Distanz zur kommerziellen Plattenindustrie hat sich verkleinert, und Mitglieder der Szene orientieren sich nicht mehr maßgeblich an den Werten, die Hardcore in den 1980er Jahren mit begründet haben.




 

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